• weisse elster
  • 6033790 l
  • 13492398 l
  • 8786546 l

Sechs Brücken im Finale

Jury nominiert Bauwerke in Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Niedersachsen und zwei bayerische Projekte für den Brückenbaupreis 2018


Berlin, den 8. November  2017 -  Die Jury des Deutschen Brückenbaupreises hat im Oktober getagt. Aus insgesamt 29 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wurden in den beiden Wettbewerbskategorien jeweils drei Brücken für den Deutschen Brückenbaupreis 2018 nominiert.
Nominiert in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken sind:
·        die Lahntalbrücke Limburg, Hessen,
·        das Pilotbauwerk Greißelbach, Oberpfalz, und
·        die Bleichinselbrücke Heilbronn.

Weiterlesen

Einheitliche Standards bei der BIM-Fort- und Weiterbildung

Ingenieurkammern der Länder einigen sich auf gemeinsames Vorgehen

Die Digitalisierung des Planungs- und Bauwesens schreitet in Deutschland massiv voran. Entsprechend umfangreich ist der Bedarf an qualifizierten Fort-und Weiterbildungsangeboten für Ingenieurinnen und Ingenieure. Um Fort-und Weiterbildungen auf einem qualitativ hohen Niveau zu sichern, haben sich die Ingenieurkammern der Länder auf der Bundeskammerversammlung am 20. Oktober 2017 in Potsdam auf einen bundesweit einheitlichen Fort- und Weiterbildungsstandard anhand der VDI/bS-Richtlinie 2552 Bl. 8.1 verstän­digt.

Mit der Einführung des „BIM Standards Deutscher Ingenieurkammern“ wird ein qualitätsgesichertes und flächendeckendes Angebot geschaffen.
Doch auch die Politik ist hier gefragt und sollte ihre Kräfte angesichts des zu­nehmenden Handlungsbedarfs durch die Digitalisierung noch stärker bündeln - sowohl im Bereich der Infrastruktur, als auch beim Hochbau. „Es ist aus un­serer Sicht unerlässlich, dass diese beiden Ressorts in einer künftigen Bun­desregierung wieder unter einem Dach fungieren“, so der Präsident der Bun-desingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer. „Es ergibt keinen Sinn, wenn Hoch- und Tiefbau nicht zusammenwirken. Dafür ist das Thema auch im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Planerinnen und Planer zu wichtig“, erläuterte Kammeyer eine Forderung aus den Wahlprüfsteinen der planenden Berufe in Deutschland.


Building Information Modeling (BIM) dient der Erstellung von digitalen dreidi­mensionalen Bauwerksmodellen. Alle Beteiligten erhalten auf diesem Weg Zugriff auf virtuelle Pläne, die Steuerung von Prozessen, umfangreiche Da­tenbanken und 3D- bis 5D-Bauwerksmodelle.


Pressemitteilung vom 25. Oktober 2017

Mehr Schutz bei Bauverträgen

Baubeschreibungen müssen künftig bestimmte Mindestanforderungen erfüllen und Bauverträge einen verbindlichen Termin zur Fertigstellung enthalten. Das Werkvertragsrecht wird an die besonderen Anforderungen von Bauvorhaben angepasst.

Weiterlesen

Zahl der Freiberufler steigt auf Rekordhoch

Das Institut für Freie Berufe in Nürnberg (IFB) hat für den Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) die Statistik zu den Selbstständigen in den Freien Berufen zum Stichtag 1. Januar 2017 erhoben.

Weiterlesen

Implementierung von BIM in den Arbeitsprozess | Fördermöglichkeit der KfW

Die KfW bietet seit dem 01.07.2017 mit dem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ die Möglichkeit, für Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben - und damit für die Implementierung der BIM-Methode in die Arbeitsprozesse von kleinen und mittelständischen Büros - zinsgünstige Kredite zu bekommen.  Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Antragsberechtigt sind Freiberufler und gewerbliche Unternehmen, die länger als 2 Jahre am Markt sind.

Weiterlesen

BMJV-Gutachten zur Verlängerung der Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Bauvorhaben

Das Institut für Baurecht e.V. in Hannover hat einen im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) erstellten Abschlussbericht über die Erforderlichkeit einer Verlängerung der Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Bauwerken vorgelegt. Der Bericht sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse sind auf der Homepage des BMJV veröffentlicht worden:

http://www.bmjv.de/DE/Ministerium/ForschungUndWissenschaft/AbschlussberichtFVVerlaengerung/AbschlussberichtFVVerlaengerung_node.html

Ausgangslage war die Forderung einiger Kreise nach einer Verlängerung der gesetzlich festgeschriebenen Frist für Mängelansprüche  von derzeit 5 auf 10 Jahre. Auf der Grundlage von Erhebungen bei den Vertragsparteien, den am Bau beteiligten Berufsgruppen und Verbänden sowie einer Auswertung der Vertragspraxis ist das Institut für Baurecht zu dem Ergebnis gekommen, dass derzeit kein Bedürfnis besteht, die geltende fünfjährige Verjährungsfrist zu verlängern.

Begründet wird dies u.a. damit, dass ca. 90 % aller Schadenfälle während der ersten 5 Jahre nach Baufertigstellung auftreten, was die Angemessenheit der jetzigen Regelung einer fünfjährigen Verjährungsfrist für Mängel an Bauwerken bestätige. Außerdem wäre bei einer Verlängerung der Verjährungsfrist mit einer Erhöhung der Baukosten zu rechnen.

Das BMJV beabsichtigt, auch die Justizministerkonferenz über die Ergebnisse der Untersuchung zu unterrichten. Mit einer Verlängerung der derzeitigen Verjährungsfrist ist daher nicht zu rechnen.

logo

MITGLIEDER LOGIN

Ingenieurkammer Thüringen | Gustav-Freytag-Straße 1  | 99096 Erfurt  | Tel.: 0361 228730  | Fax: 0361 2287350 | E-Mail: info@ikth.de

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok