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Delegationsreise nach Südafrika

Südafrika ist die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas. Das Land gilt als Tor zum afrikanischen Kontinent und rückt daher immer stärker in den Fokus der Thüringer Wirtschaft. Im "Doing Business"-Index der Weltbank belegt das Land Platz 39, bietet große Potentiale in verschiedenen Sektoren und rückt daher immer stärker in den Fokus der Thüringer Wirtschaft. Wichtige Standortvorteile sind: die im regionalen Vergleich gute Infrastruktur, ein Finanzsektor auf Weltniveau, erhebliche Rohstoffreserven, in Teilbereichen exzellente Wissenschaft sowie ein verlässliches und unabhängiges Rechtssystem.

Um Thüringer Unternehmen bei der Markterschließung und Ihrem Engagement vor Ort zu unterstützen, reiste der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit einer hochrangigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation vom 4. bis 8. Mai 2015 nach Johannesburg und Kapstadt. Dräger nutzte diese Reise um Kontakte zu knüpfen, neue Verbindungen zu suchen und das Wirkungspotential für deutsche Ingenieure in Südafrika auszuloten. Auf der Reise informierte er sich über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage Südafrikas sowie die unternehmerischen Möglichkeiten vor Ort. Die eigene regionale Leistungsfähigkeit der Thüringer Büros kann durch Kontakte im Ausland nicht nur erhalten, sondern sogar gestärkt werden. Neue Betätigungsfelder können mit Hilfe der Außenhandelskammer und deutschen Anwaltskanzleien erschlossen werden. Die Kammer kann für solche Kontakte Hilfestellung leisten.

Ziele der Reise waren die südafrikanischen Wirtschaftszentren Johannesburg und Kapstadt, in denen u.a. bilaterale Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern und Entscheidungsträgern, Unternehmensbesuche und der Besuch der Messen Africa Health, Automechanika Johannesburg sowie der Automation Fair 2015 anstanden.

Für hiesige Unternehmen könne das Land ein interessanter Exportmarkt werden und biete großes Potenzial als Tor zum afrikanischen Wirtschaftsraum, erklärte Minister Tiefensee. „Es wird für die Thüringer Wirtschaft höchste Zeit, in der aufstrebenden Volkswirtschaft Südafrika stärker als bisher auch direkt Fuß zu fassen.“ Es ist den Angaben zufolge das erste Mal, dass eine solche Thüringer Delegation nach Afrika reist.

Bisher belaufen sich die Exporte in das Land am Kap der Guten Hoffnung auf etwa 70 Millionen Euro im Jahr. Damit habe es eine ähnliche wirtschaftliche Bedeutung wie Brasilien, hieß es. Gemessen an den gesamten Ausfuhren ist das aber nur ein Anteil von etwa 0,5 Prozent, so dass der Handel noch ausbaufähig ist. In der Rangliste der wichtigsten Abnehmerländer für Thüringer Produkte rangiert Südafrika auf Platz 31.

Potenzial sieht Tiefensee unter anderem im Automobilbau, der Biotechnologie, in den erneuerbaren Energien und der Ernährungswirtschaft. Auf dem Programm der 50-köpfigen Delegation stehen mehrere Messebesuche, Besuche bei Unternehmen und Hochschulen sowie Gespräche mit verschiedenen Politikern des Landes.

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