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After Work Veranstaltung zum 3-D-Druck

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe von IKT und AKT trafen sich interessierte Mitglieder beider Kammern, um sich über Anwendungsmöglichkeiten des 3-D-Drucks im Bereich der Architektur und des Ingenieurwesens zu informieren. Als Referenten konnten neben Steffen Zöller, Geschäftsführer der Firma fabstone GmbH, Maschinenbauingenieur Alexander Kißling von der Fachhochschule Schmalkalden und Göttingen sowie Dipl.-Ing. Nico Beutke, Account Manager FARO Europe gewonnen werden. Die Präsentation eines Laserscans, mit dessen Hilfe Herr Beutke das Artiums des ThEX-Gebäudes vermessen hat, beeindruckte die Teilnehmer. Es waren nur wenige Minuten erforderlich, um alle Daten mit Hilfe des Laserscans aufzunehmen. Im Laufe der Veranstaltung wurden diese Daten bearbeitet und dem anwesenden Fachpublikum präsentiert. Der Einsatz effizienter Planungshard- und -software ist für Architekten, Ingenieure, und Bauunternehmer wesentlich. 3D-Dokumentationen innerhalb der einzelnen Bauphase können dazu beitragen – vom Erstentwurf bis hin zur Endabnahme – kostspielige Nacharbeiten zu vermeiden. So setzen sowohl Planungsbüros als auch Baufirmen bei 3D-Modellierungen und Bestandsdokumentationen immer häufiger auf den Einsatz von 3D-Laserscanner, die u.a. von der Errichtung von Einfamilienhäusern bis hin zur Errichtung großer Bürogebäude aber auch der Innenstadtsanierung Anwendung finden können. Durch modernste Lasertechnologie können in nur wenigen Minuten detailreiche 3D-Modelle von Gebäuden, Strukturen und geometrischen Elementen erzeugt werden. Sie können für das Gebäudeaufmaß, die Prozessanlagenplanung, den Denkmalschutz, digitale Fabriklayouts, die Unfallrekonstruktion oder zur Überwachung von Bauwerksverformungen genutzt werden.

Während der Präsentation und der Daten-Auswertung nutzten die Teilnehmer ausgiebig die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Impulsreferate von Herrn Kißling (Fachhochschule Schmalkalden) und Herrn Zöller (fabstone GmbH) lieferten wertvolle Thesen und Erkenntnisse, zumal der 3D-Druck in der Vergangenheit oftmals auch skeptisch eingeordnet wurde. Wegweisende technische Innovationen wie 3D-Druck beschleunigen nicht nur die Produktentwicklung, sondern können mittelfristig Produktionskosten senken und die Produktqualität erhöhen. Bei der Vorstellung der neuen Technologien bestand auf Seiten der Teilnehmer reges Interesse an möglichen Umsetzungsformen und Anwendungsmöglichkeiten von Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing. Ferner erhielten die Workshop Teilnehmer einen Einblick in die Grundlagen und Grundprinzipien verschiedener Fertigungsverfahren, wie dem Extrusionsverfahren Fused Deposition Modeling (FDM). Zudem wurden Vor- und Nachteile dieser Techniken erörtert und Herstellungsprozesse nachvollziehbar dargestellt.

Im Nachgang zur Veranstaltung hatten die Teilnehmer bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustauch bzw. dazu Fragen an die Referenten zu stellen. Dieses Veranstaltungsformat und insbesondere die Themenstellung wurden sehr positiv von den Teilnehmern bewertet. So äußerte sich ein IKT-Mitglied dahingehend, dass es wichtig ist, sich auch über Themen zu informieren, die über den „Tellerrand“ hinausgehen, d. h. das Themenspektrum des Berufsalltags erweitern.

Es ist beabsichtigt, auch im kommenden Jahr die Reihe der After-Work-Veranstaltungen fortzusetzen.

 

Barbara Wellendorf

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