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Versorgungswerk

Am 1.9.2003 ist der Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Freistaat Thüringen über die Zugehörigkeit der Mitglieder der Ingenieurkammer Thüringen zur Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau in Kraft getreten.

Er kam auf Initiative der Ingenieurkammer Thüringen zustande, um ihren Mitgliedern die berufsständischen Versorgungsmöglichkeiten einzuräumen, die den bayerischen Berufskolleginnen und -kollegen seit 1995, den Berufskolleginnen und -kollegen aus Rheinland-Pfalz und Sachsen seit Ende 1998 und den Kolleginnen und -kollegen aus Berlin und Saarland seit Ende 2001 zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2006 schloss sich auch die Psychotherapeutenversorgung der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau an.

Informationen

Website BIngV:
Bayerische Ingenieurversorgung Bau
Infobroschüre 2010
Informationen zum Versorgungswerk

Warum ein berufsständisches Versorgungswerk?

Berufsständige Versorgungswerke haben in der Bundesrepublik Deutschland eine jahrzentelange bewährte Tradition. Für kammerfähige Berufe bestehen derzeit rd. 65 Einrichtungen. Sie haben ihre Leistungsfähigkeit auch über Krisenjahre der Kriegs- und Nachkriegszeit sowie der Währungsreform unter Beweis gestellt.

Ehrenamtliche tätige Berufsangehörige gestalten und verwalten die berufsständige Versorgung selbst. Das ausschließlich mit im Versorgungswerk versicherten Repräsentanten der Berufsangehörigen besetzte Beschlußgremium (Verwaltungsrat) der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau bestimmt durch Satzung das Mitgliedschafts-, Beitrags- und Leistungsrecht. Die direkte staatliche Einflussnahme ist auf die Aufsichtsrechte reduziert.

Kostengünstige, erfahrene Betreuung durch die Bayerische Versorgungskammer – sie verwaltet seit Jahrzehnten berufsständische Versorgungseinrichtungen, darunter die ältesten Versorgungswerke des Bundesgebiets – minimieren für die Bayerische Ingenieurversorgung-Bau den Verwaltungsaufwand.
Akquisitionskosten und Provisionen fallen – im Gegensatz zu privaten Lebensversicherungen – nicht an.

Anerkannt gute Kapitalanlage führt zu hohem Ertrag. Die Mittel des Versorgungswerks kommen allein den Versicherten zugute. Die Bayerische Ingenieurversorgung-Bau ist gemeinnützig tätig, ein Abfluß von Kapital/Erträgen an dritte Personen (etwa in Form von Gewinnbeteiligungen, Dividenden) ist gesetzlich ausgeschlossen.

Solide Vermögensanlage und die daraus fließende Vermögensrendite bilden die Grundlage für die Dynamisierung der Anwartschaften und Renten.

Das gewählte Finanzierungsverfahren (Anwartschaftsdeckungsverfahren) sichert die dauernde Erfüllbarkeit der versprochenen Versorgungsleistung, die durch Beiträge aufgebauten Versorgungsanrechte der Versicherten sind stets voll kapitalgedeckt. Es findet keine Umverteilung statt, es besteht kein sog. Generationsvertrag mit seinen Abhängigkeiten gegenüber demographischer Entwicklung.

Die im Versorgungswerk durch die Beitragsleistung der Versicherten aufgebauten Deckungsmittel sind dem direkten staatlichen Zugriff entzogen, sie stehen unter dem Eigentumsschutz des Art. 14 des Grundgesetzes.

Das Versorgungswerk ist frei von den Belastungen sog. versicherungsfremder Leistungen. Gleiche Beitragszahlung zum Versorgungswerk führt daher im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung zu deutlich höherer Versorgungsleistung.

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