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Physikolympiade 2015

Thüringer Landesolympiade Physik 2015

Auch dieses Jahr knobelten wieder mehr als einhundert Schüler an den Aufgaben der 3. Runde der Thüringer Physikolympiade. Diesmal wurde sie in Jena am Carl Zeiss Gymnasium ausgetragen.

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Delegationsreise nach Südafrika

Dipl.-Ing. Elmar Dräger reiste mit der Delegation des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee nach Südafrika

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ThEGA

ThEGA-Forum spezial 2015

Ein ganzer Tag im Zeichen der Energiewende in Thüringen: Am 20. April 2015 lud die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) Vertreter aus der Thüringer Wirtschaft und Politik sowie interessierte Verbraucher und Unternehmer aus dem Freistaat zum alljährlichen „ThEGA-Forum“.

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Arbeitskreis Energie

Hygienische Lüftung von Aufenthaltsräumen

Gebäude luftdicht einpacken um eine Lüftungsanlage zu montieren?

Versuch einer Versachlichung des Themas.

Die Energieeinsparverordnung EnEV regelt bereits seit 2002 die Mindestluftdichte von Gebäuden. Bei diesem Thema kocht schnell die Volksseele über. Manch Einer beklagt die gesetzgeberische Regelungswut und sehnt sich nach „atmenden Wänden“. Eine Versachlichung ist dringend geboten:

Die Energieeinsparverordnung bezweckt unter anderem die Minimierung von Lüftungswärmeverlusten durch ungeregelten Fugenluftwechsel. In der Praxis hat sich gezeigt dass bei „undichten“ Gebäuden der hygienisch erforderliche Luftwechsel stark von der Windstärke abhängt. Bei Windstärke Null und geringen Temperaturunterschieden zwischen innen und Außen findet kaum Luftaustausch statt, wo hingehen bei hohen Windstärken und Temperaturunterschieden ein Fugenluftwechsel auftreten kann bei dem Kerzen ausgeblasen werden. Dies führt zu hohen Heizenergieverlusten und Unbehaglichkeit.

Gern wird übersehen, dass der erforderliche kontinuierliche Feuchteabtransport auch bei undichten Fugen nicht durch Wände erfolgen kann. Typische Wandkonstruktionen, auch ohne Wärmedämmung, tragen nur maximal 3% zum erforderlichem Feuchte- und Luftaustausch bei. Das bedeutet, dass ohnehin mindestens 97% des Luftaustauschs durch Fensterlüftung oder Lüftungsanlagen gewährleistet werden müssen. Wände atmen also nicht. Das haben Wände auch noch nie getan. Undichtigkeiten in Außenwänden sind als Bauschäden einzuordnen.

Nun wurde durch die Rechtsprechung festgelegt, dass z.B. einen berufstätigen Paar nicht zuzumuten ist, mehr als dreimal täglich mittels Fenster-Stoßlüftung einen Raumluftaustausch herzustellen. In der Konsequenz lebt die Mehrheit der Bevölkerung in einem schadstoffgeschwängertem Raumluftmief. Fugenundichtigkeiten oder Fensterkipplüftung tragen bei höheren Windstärken zwar vorübergehend zum Luftwechsel bei, haben im Winter aber leider den Nachteil von ungeregelten Lüftungswärmeverlusten und oft genug Schimmelbildung im Bereich der Fensterlaibungen, Fugen und Wärmebrücken.

Eine Norm (DIN 1946-6) verlangt daher die Erstellung eines Lüftungskonzeptes für Neubauten und Sanierungen. Wenn in einem Wohngebäude mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht bzw. mehr als 1/3 der Dachfläche neu abgedichtet werden muss ein Planer oder Verarbeiter festlegen, wie aus Sicht der Hygiene und des Bautenschutzes der notwendige Luftaustausch erfolgen kann. Gemäß Energieeinsparverordnung bedeutet das im Referenzfall die Montage einer Lüftungsanlage. Im Zusammenhang mit der Forderung nach einer hohen Gebäude-Luftdichte klingt das zunächst wie den Bock zum Gärtner zu machen. In Wirklichkeit soll jedoch eine Lüftungsanlage für einen hygienischen und regelbaren Luftwechsel ohne Abhängigkeit von Windgeschwindigkeiten und Außentemperaturen sorgen und tut dies auch bei entsprechender Auslegung und Wartung. Wenn eine solche Anlage mit einer so genannten Wärmerückgewinnung ausgestattet ist, lassen sich die Lüftungswärmeverluste auf ein Minimum reduzieren und langfristig Heizkosten sparen ohne auf Lufthygiene verzichten zu müssen. Auch hier ist für die gezielte Funktion der Anlage eine gute Gebäude-Luftdichte unerlässlich.

Im Zusammenhang mit den Vorbehalten gegenüber modernen Wohnraumlüftungsanlagen erscheint zudem seltsam, dass heute kaum noch jemand einen Neuwagen ohne Klimaanlage kauft.

Dr.-Ing. Architekt Volker K. Drusche

Sachverständigenbüro projektRAUM

Partner im Energie-Effizienz-Institut

AG Energie AKT IKT

Fachhochschule Erfurt trifft Praxis

Am 9. April 2015 fand die 6. Praktikantenbörse an der Fachhochschule Erfurt statt. Diese Plattform zur Unternehmenspräsentation bei den Studenten und zur Gewinnung von engagierten Praktikanten nutzten erneut Kammermitglieder.

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Bauwirtschaftstag

Bauwirtschaftstag Thüringen 2015

Am 12. März 2015 fand auf Initiative der VHV Gebietsdirektion Erfurt der jährliche Bauwirtschaftstag Thüringen für Architekten und Ingenieure im Park Inn HOTEL Weimar statt. Der Einladung war eine Vielzahl Architekten und Ingenieure gefolgt. Die Veranstaltung widmete sich der VOB, dem Bauarbeitsrecht sowie der Altersvorsorgeplanung in der Bauwirtschaft.

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Politikgespräch

Gespräch zwischen Kammerpräsident Elmar Dräger und Ministerin Birgit Keller

Bei einem Gesprächstermin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) bestand die Gelegenheit auf aktuelle Themen des Berufsstandes hinzuweisen.

Präsident Elmar Dräger brachte gegenüber Ministerin Birgit Keller zum Ausdruck, dass die Ingenieurkammer Thüringen (IKT) für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung steht und hofft, dass seitens der Landespolitik ein angemessenes Verständnis für die Situation der Thüringer Ingenieurinnen und Ingenieure, auch im Vergleich mit den Regelungen bei anderen Freien Berufen, besteht.

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IBA

Die IBA ist ein Format, das zukunftsorientierte und unkonventionelle Impulse setzen soll, die den sich verändernden Randbedingungen, hinsichtlich demografischer Entwicklung und zusammenhängender Infrastrukturen, bestmöglich Rechnung tragen. Damit die IBA Thüringen erfolgreich Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Landes entwickeln kann, braucht sie engagierte Partner. Daher vernetzt sie sich innerhalb des Freistaats Thüringen mit zahlreichen Akteuren aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

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Internationales Interesse

Ein Gespräch zu möglichen Themen der Zusammenarbeit führten der Präsident der IKT, Dipl.-Ing. Elmar Dräger und eine Delegation russischer Ingenieure aus Kazan.

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